Ihre
Suche

    10.11.2021

    Road to Sustainability – Standards und Normen im Bereich Nachhaltigkeit


    Die Verbindungen zwischen Nachhaltigkeit und Regulatorik werden immer offensichtlicher – und auch immer enger. Ein Grund hierfür ist die stark steigende Zahl an nachhaltigkeitsbezogenen Standards und Normen. Tatsächlich ist die Lage derart unübersichtlich, dass man bei näherer Befassung mit dem Thema Nachhaltigkeit und Recht sogar droht, sich in dem Dschungel aus Regelwerken zunächst einmal regelrecht zu verirren.

    Um den Einstieg in das Thema zu erleichtern, stellen wir daher nachfolgend besonders relevante Standards und Normen sowie in Diskussion befindliche Regulierungsvorhaben im Bereich Nachhaltigkeit übersichtlich zusammen. Wir differenzieren dabei zwischen der internationalen, der europäischen und der nationalen Ebene. Für jede dieser drei Ebenen stellen wir den übergeordneten Rahmen sowie die für Unternehmen relevanten Standards und Normen zu den Themenbereichen verantwortungsvolle Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Sustainable Finance und pars pro toto Klimaschutz dar. Auf weitere spezialgesetzliche Regelungen, etwa aus dem Umwelt- und Energierecht, gehen wir in diesem Überblick nicht näher ein. 

    Zu den zentralen Grundbegriffen Folgendes vorweg: Für die umstrittene Frage, was unter Nachhaltigkeit eigentlich genau zu verstehen ist, empfiehlt sich ein Rückgriff auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die darin definierten 17 Sustainable Development Goals (SDGs). Mit dem Begriff ESG sind die Bereiche Umwelt (Environment), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) angesprochen. Nachhaltigkeit kann daher auch im Sinne dieser ESG-Aspekte verstanden werden. Da mit den Tätigkeiten der Unternehmen u.a. signifikante Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt verbunden sind, wird ihnen unter dem Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR) eine entsprechende gesellschaftliche Verantwortung zugewiesen. Worin diese im Einzelnen bestehen könnte, ist zunächst in verschiedenen internationalen Standards und Normen niedergelegt worden, die für die Unternehmen rechtlich grundsätzlich nicht verbindlich sind. Sowohl auf EU-Ebene als auch nationaler Ebene gibt es zudem eine zunehmende Anzahl von Normen bzw. entsprechender Regulierungsvorhaben, die für Unternehmen verbindlich sind oder sein sollen.

    Vorteil ist nicht gleich Vorteil: OLG Frankfurt zu Wettbewerbsvorteilen im Vergabeverfahren
    Mit Beschluss vom 27. Juli 2026 (11 Verg 3/26) hat das OLG Frankfurt…
    Weiterlesen
    KI schreibt den Schriftsatz – Ich schreibe diesen Blog: das BAG hat bisher nur den Schriftsatz kritisiert
    Ist die KI im Arbeitsalltag ein Segen oder ein Fluch. Möglicherweise beides.…
    Weiterlesen
    ADVANT Beiten berät CATL bei einem der größten Batteriespeicherprojekte Deutschlands
    Frankfurt am Main, 2. November 2026 – Die internationale Wirtschaftskanzlei…
    Weiterlesen
    Bonus-Falle Unternehmensziele: Wer sie nicht rechtzeitig nennt, zahlt Schadensersatz
    Das Bundesarbeitsgericht hat in einem Urteil vom 22. April 2026 klargestellt,…
    Weiterlesen
    „Mein Schiff 3" – Welche Ansprüche haben Passagiere und Reisebüros nach der Havarie in Bremerhaven?
    Die Kreuzfahrt währte nicht lange: Am Abend des 25. Oktober 2026 endete die…
    Weiterlesen
    5 %-Studie 2026: Renditepotenziale im „New Normal“
    ADVANT Beiten und bulwiengesa haben zum zwölften Mal gemeinsam die…
    Weiterlesen
    EuGH zur Direktleitung: Weite Auslegung mit Signalwirkung für dezentrale Versorgungskonzepte
    Ausgangsverfahren Dem EuGH lagen zwei Vorabentscheidungsersuchen des lettischen…
    Weiterlesen
    Der EuGH kippt die "Dreijahreslösung" des BGH bei Wärmelieferungsverträgen
    Der EuGH hat mit Urteil vom 24. September 2026 (Rs. C-900/24) zwei zentrale…
    Weiterlesen
    ADVANT Beiten berät Firy beim Verkauf ihrer Beteiligung an Exit Games
    Berlin, 16. Oktober 2026 – Die internationale Wirtschaftskanzlei ADVANT Beiten…
    Weiterlesen