Am 02. August 2019 hat der russische Präsident drei föderale Gesetze unterzeichnet, die neue Regelungen in Bezug auf die Sonderinvestitionsverträge (SIV) einführen. Die Sonderinvestitionsverträge stellen ein wichtiges Förderungsmittel für Investitionen in die Produktionslokalisierung in Russland dar.
Die wichtigsten Änderungen kann man in drei Gruppen teilen:
1. Die Haushaltsgesetzgebung wurde um die Bestimmung hinsichtlich des möglichen Erhalts von langfristigen Subventionen für Projekte, die auf Grundlage von Sonderinvestitionsverträgen umgesetzt werden, ergänzt. Früher durften die Subventionen lediglich für ein Jahr gewährt werden.
2. Im Föderalen Gesetz "Über die Industriepolitik in der Russischen Föderation" wurden wichtige Basisgrundsätze für SIV geändert, insbesondere:
3. Die Steuergesetzgebung wurde angepasst, um klare Regelungen bei der Anwendung von Gewinnsteuervorteilen durch Investoren zu schaffen: die Nutzung des Null-Steuersatzes in Bezug auf den föderalen Steueranteil und den Erhalt von Vergünstigungen in Bezug auf den regionalen Steueranteil.
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